Joomla vs. Typo3: Der Vergleich
Popularität – Welches CMS findet mehr Anwendung?

Die Statistiken von Google Trends und zeigen eindeutig, dass Joomla wesentlich mehr Anwendung findet und Ansehen genießt als sein Konkurrent. Ein weiterer Punkt für Joomla ist die Community, dessen Forum mit mehr als 1 Millionen Einträgen einen immensen Support bietet. Das senkt Ihren Aufwand bei der Problembehandlung erheblich.
Funktionalität – Welches CMS leistet mehr?
Hier hat Typo3 einen Vorteil - noch. Bei Joomla ist derzeitige Verteilung von Berechtigungen für Website-Administratoren begrenzt, was gerade bei sehr großen Internetauftritten oft ein Ausschlusskriterium ist. Ansonsten bieten beide CMS ähnliche Funktionalitäten. Bei Joomla ist vieles vorinstalliert, was bei Typo3 erst noch stundenlang konfiguriert und durch Erweiterungen nachinstalliert und upgedatet werden muss.
Erweiterbarkeit – Welche Möglichkeiten gibt es über die Standards hinaus?
Für beide CMS existieren unzählige Open-Source Erweiterungen und auch für Eigenentwicklungen gibt es Literatur und Unterstützung. Typo3 bietet mit Typoscript eine große Konfigurationsmöglichkeit, für die leider eine langwierige und umständliche Einarbeitung erforderlich ist.
Welcher Code ist sauberer?
Der Code von Typo3 ist schon über 10 Jahre alt und dementsprechend gestaltet. Vieles ist mittlerweile auf Klassen aufgebaut, aber die Struktur ist überwiegend unsauber und sehr kompliziert.
Bei Joomla hingegen ist die komplette Anwendung mittels MVC-Pattern umgesetzt, was dem Code viel Struktur verleiht. Auch sonst ist dieser modener und besser zu lesen - auch von Suchmaschinen. Hier ist das künfitige Potenzial deutlich höher.
Komplexität – Was ist einfacher zu bedienen?
Um mit Typo3 eine wirklich gute Webseiten zu erstellen oder verwalten, bedarf es eines immensen Einarbeitungsaufwands. Es gibt einige kiloschwere Bücher über das Thema, doch selbst wenn Sie damit durch sind, brauchen Sie noch viel praktische Erfahrung, bevor Sie wirklich mit der Materie vertraut sind.
Die Bedienung von Joomla ist weitgehend intuitiv möglich, Sie müssen als Administrator für die Bedienung des Backends keine Bücher gewälzt haben. Es reicht ein gutes Tutorial oder eine kurze Schulung und schon können Sie loslegen. Eine einfache Webseite lässt sich sogar komplett ohne Programmierkenntnisse verwalten und pflegen!
Fazit
Joomla ist der klarer Favorit wegen der kinderleichten Bedienung. Joomla ist außerdem deutlich zukunftssicherer als das veraltete Typo3.
Ausblick
Für Joomla 1.6 (Release etwa Mitte 2010) wird das Rechtesystem für Administratoren komplett überarbeitet. Damit entfällt ein Ausschlusskriterium bei großen Internetpräsenzen, an denen dutzende Redakteure gleichzeitig arbeiten.